As Time goes by

Wen das Alter interessiert?

Den Körper interessierts und das ist so lang von belang, bis mer körperlos ist.
Alter ist zwar keine Krankheit, ihr aber nicht wirklich unähnlich.

Unsre Eltern haben uns zweifellos stark geprägt -leider- aber natürlich unvermeidlich. Vorbilder sind sie für mich heute längst keine mehr, ihr Leben nicht nachahmenswert.
Wobei. Nachahmen ist ja so was von unauthentisch. Der Diskussion nicht würdig, weil eh unmöglich. Jeder verzapft sein eigenen Qark.

Was also die Frage nach dem eigenen Leben aufwirft. Hätten sich die zahllosen Fehler, Ungerechtigkeiten, Bosheiten, Selbstgerechtigkeiten vermeiden lassen?
Vermutlich wären es auf dem Stand der heutigen Weisheit ein paar weniger. Unterm Strich aber völlig irrelevant.

Wir sind. Das einzige was feststeht. Selbst wenn wirs nicht checken.

Was wir sind lässt sich z.T. benennen: ein elektrochemischer Cocktail auf 2 Beinen. Meist nicht im Besitz nennenswerter Klarheit.

Je jünger, vitaler und gesünder, je einfacher gestrickt. Dual halt, also körperlich, auf der unermüdlichen Suche oder Verteidigung der eigenen Wahrheit. Das muss einfach schief gehen. Selbst Jesus soll das  Handtuch geworfen haben.

Was hat das nun mit time goes by zu tun?
Vielleicht so viel: jeder kann zum Glück nur nen zeitlich begrenzten Schaden verursachen -oder?

Also.
Sin mer froh, dass mer wenigstens bissi versuchen uns zu (ver)bessern es könnte sonst alles noch viel schlimmer sein.
Was natürlich Quatsch ist.

Alles ist.
Ist wie es ist -für Konjuktive kein Platz, die existieren nicht wirklich, sind bestenfalls Bestandteil künftiger Entwicklungen. Was im Eifer, für alles ne Antwort zu haben, gern mal übersehn wird.

 

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