Ein guter Tag zum Sterben!

Och nee jezz!

Wieso nee? Meinste ned, dasses so was gibt?

Du meinst das jetzt echt ernst?

Klar. Jeder Tag besteht aus einer schier endlosen Zahl an Augenblicken. Und jeder davon ist so flüchtig wie der nächste…

Und? Sind das nicht Tode genug?

Jein. Der Tod ist ja mal doch was anderes…

…sagt wer?

Naja, der Abschied von dem irdisch vertrauten Wahnsinn halt.

Ja, ja, ich weiß schon worauf du raus willst. Aber hey! Dieser eine Abschied ist in seiner Gesamtheit betrachtet ja nu auch grad kein Einzelfall.

Ja, aber!

Nix aber. Um auf deine These zurückzukommen. Klar, gibt es besonders schöne Tage, aber auch die bestehen aus zahllosen Momenten. Sich vorzustellen, mer könnt sich einen dieser Momente aussuchen klingt zwar verlockend.
-Aber was wäre denn, du könntest es? Würdest du ned eher dazu neigen diesen Moment auf den St.Nimmerleinstag zu verschieben?

Nee. Tatsächlich ist mir schon klar, dass das ein unaufschiebbares Paradoxon ist, das sich ned einfach so planen lässt. Ergo ist die Frage, obs nen guten Tag zu sterben gibt, an die Frage geknüpft, obs ned nen guten Tag zu leben gibt.

Das klingt schon mehr nach dir.

Wo ich grad dabei bin. Bissi Sönnche wär aber schon schee, gell?

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